Bei den Umweltgiften nehmen die Schwermetalle eine besondere Stellung ein. Schwermetalle nehmen wir über Luft, Wasser, Boden, Pflanzen, Kosmetikartikel und die Nahrung auf. Wir alle sind diesen Stoffen fast gleichermaßen ausgesetzt.
Das Problem ist nicht nur, wie ich mich vor ihnen schützen kann, sondern eher, hat mein Körper die Fähigkeit, Schwermetalle auszuscheiden? Die entscheidende Frage ist, wie viel Schwermetalle nehme ich auf und wie viel scheide ich wieder aus.
Zur Diagnostik der Schwermetallbelastungen setzen Forscher, die sich der Problematik der Schwermetallbelastung bewusst sind, den Provokationstest ein.
Zur Durchführung eines Provokationstest werden dem Körper provozierende Substanzen zugeführt, die eingelagerte Schwermetalle lösen und über den Urin quantitativ nachweisbar machen. Der Grad einer Belastung mit Schwermetallen läßt sich hiermit am sichersten darstellen, deswegen nutze ich diese Untersuchungsmethode in meiner Praxis.
Mögliche Auswirkungen einer Schwermetallbelastung auf den Körper können vielfätig sein. So kann das Immunsystem geschädigt werden, der Hormonhaushalt durcheinander geraten, es kann zu Nierenfunktionstörungen kommen, Leber- und Bauchspeicheldrüsenbelastungen um nur einige zu nennen. Auch ist es möglich, dass einer Altersdemenz oder Alzheimer eine Schwermetallbelastung ursächlich Zugrunde liegt.
Werden Schwermetallbelastungen nachgewiesen, kann eine Therapie mit entsprechenden Aminosäuren, Vitaminen und Minaralstoffen als Infusion begonnen werden.